DIE CHRONIK DER TECKELPONDEROSA

 
Die "Teckelponderosa" gründete sich Anno 1993 im Süden Berlins, im beschaulichen Rudow, aus zwei Hündinnen und einem Rüden. Rudow grenzt unmittelbar an das wald- und wildreiche Umland der Mark Brandenburg
 
Was vorher geschah:
Im Herbst 1990 wurde ich von einer Arbeitskollegin angesprochen, ob ich während meines Urlaubs, den ich in diesem Jahr zu Hause verbrachte, ihren Dackel für 14 Tage berherbergen könne, da sie mit ihrer Familie eine Reise nach Spanien antreten wolle. Ich überlegte eine Weile und entschied mit für den Logisgast.
Ich holte "Artos vom Odinsee" (ein kleiner zerzauster Geselle mit soviel Charme, dass er innerhalb von wenigen Minuten mein Herz erobert hatte) von seinem Zuhause ab und erhielt von Frauchen noch einige Instruktionen über Fütterung und Eigenarten des Dackels. Ihre letzten Worte waren: "Du brauchst keine Angst zu haben, der Hund ist abgerichtet." Ich lachte, ein Dackel und abgerichtet - das ist doch ein Widerspruch in sich.
Zu Hause angekommen zeigt mir Artos, was Frauchen mit den letzten Worten meinte. Dieser kleine Hund hatte beste Manieren, er hörte auf's Wort und war der freundlichste kleine Kerl, den ich je erlebt hatte. Die Urlaubszeit ging viel zu schnell vorbei und ich musste Artos wieder abgeben.
 
Ich hielt diesen dackellosen Zustand genau noch 2 Monate aus: im Dezember 1990 kam Mogli, ein Rauhaarteckel und Halbbruder von Artos in mein Haus. 6 Monate später kam dann die erste Hündin, LS97 Gunda vom Odinsee und weitere 6 Monate später die zweite Hündin, Nenzi von der Temeschburg, die sich zur Stamm-Mutter der Teckelponderosa entwickelte. Nenzi brachte in 4 Würfen insgesamt 11 Welpen zur Welt, wobei 4 Hunde in meinem Besitz geblieben sind.
 

Beide Hündinnen vererbten jagdliche Passion und Schönheit gleichermaßen und genießen jetzt ihren wohlverdienten Ruhestand in meinem Zwinger, wobei sich die beiden alten Damen oftmals dazu hinreißen lassen, die Welpenerziehung zu übernehmen.

   
Die Teckelponderosa beherbergt insgesamt 10 Stammhunde, die allesamt jagdlich geführt werden und sich in der Familie pudelwohl fühlen.

All meine Teckel sorgten dafür, dass ich im Jahre 2004 die Züchternadel in „Bronze“ für Gebrauch sowie im Jahre 2005 die Züchternadel in „Gold“ für Ausstellung vom DTK verliehen bekommen habe.

   

Nicht vergessen möchte ich, an dieser Stelle auch eine Rubrik all meinen Teckeln zu widmen, die mittlerweile in den ewigen Jagdgründen der Teckelpondersa sind. Viele Jahre waren sie unermüdliche und liebenswerte Wegbegleiter sowie prima Zuchttiere.