... und es ist Sommer!

Die schönsten Tage des Jahres haben begonnen. Es sind Ferien und wir fahren zum ersten Mal so richtig in den Urlaub.

Die Sonne in diesem Sommer hatte sich bislang immer nur hinter Wolken kurz gezeigt, so dass sich die Frage stellte, sollte man seinen Urlaub nicht dort verbringen, wo die Sonne etwas großzügiger scheint als in unseren Gefilden.

Eine weitere Frage stellt sich: Was wollen wir im Urlaub erleben? Conny wollte Wasser sehen, ich war mehr für ausgiebige Wanderungen und Dixi hielt sich eher etwas bedeckt. Wandern ja, aber nicht nur, ausspannen, relaxen und spaß haben.

Eigentlich müsste jeder woanders hinfahren, um seinen persönlichen Ferientraum zu verwirklichen.

Oder??? Wir fahren allen drei gemeinsam nach

Ein zauberhaftes Örtchen direkt am Meer. Kleine Reed gedeckte Häuschen direkt an der Ostsee. Wasser und Strand vor der Haustür für Conny, Wandern, Wald und Wiese für mich und für Dixi unser Wellness-Hotel

Conny erklärte mir, dass sie dieses Riesenhotel wählte, damit wir immer wissen wo wir wieder hin müssen, für den Fall, dass wir uns mal verirren. Es war übrigens weit und breit das einzigste Haus mit 18 Stockwerken. Wir wohnten im 15. und mussten somit täglich mehrmals Fahrstuhl fahren. Die ersten Male in diesem auch noch sehr kleinen Aufzug ließ mich das Frühstück noch einmal durchkauen. Mit der Zeit wurde es jedoch zur Routine.

Dienstag stand auf unserem Plan, wandern, wandern und noch einmal wandern. Zunächst steuerten wir den Strand an und begannen unsere Tour gen Strandpromenade, tauchten dann aber ab in Richtung

Ich traute meinen Augen zunächst nicht, einen solchen Weg hier zu finden. Und ich kann euch sagen, was dem einen der Jakobsweg, ist des anderen der Dackelweg.

Ein in mitten der Natur gelegener Pfand mit Wiesen, Feldern und Kühen.

Ich war etwas irritiert, stand doch vorn „Dackelweg“ und nicht „Kuhdamm“. Aber was soll´s . So was wie mich hatten die doch wohl noch nie gesehen.

Nach einer 10 km Wanderung fielen wir müde aber glücklich ins Bett, der Tag ging zu Ende und die Sonne fiel langsam in die Ostsee.

Am nächsten Tag war Conny der Meinung, dass wir zu Fuß nicht genug von der Landschaft sehen und wir unbedingt auf etwas Mobilen umsteigen mussten.

Hier bekam der Begriff „Kurtaxe“ eine völlig neue Bedeutung. Aber ich kann nur sagen es war einfach atemberaubend. Ich sitze in der ersten Reihe, sehe die Landschaft und die Umgebung ohne irgendetwas tun zu müssen. An diesem Tage strampelten wir gepflegte 20 km den Strand entlang und zogen natürlich sämtliche Blicke auf uns.

Damit man nicht ganz einrostet, musste ich auch einmal meinen fahrbaren Untersatz verlassen und den Strand per pedes erkunden.

War das ein Urlaub……

Schade, dass die schönste Zeit des Jahres immer so schnell vorüber ist.


Es grüßt Euch euer
„Xino“
In- und Auslandskorrespondent
der Teckelponderosa